Projekte Prof. Dr. Christian Buer

Rahmenbedingungen & Vorgaben für die Projekte

Die Projekte bei Prof. Dr. Christian Buer sind ausgeprägt praxisorientiert. Dennoch sind die Grundlegen des wissenschaftlichen Arbeiten ausdrücklich einzuhalten. Dies bedeutet,dass

  • die Ausarbeitungen einer theoretisch fundierten Grundlage haben müssen
  • das wissenschaftliche Arbeiten ausdrücklich berücksichtigt werden (z. B. Zitierweise, Primärerhebungen etc.)
  • die Studie als wissenschaftliches Dokument vollständig ist.

Ablauf / Ergebnisse

Die Studierenden müssen zu jedem Projekt eine Studie gemäß den o. g. Vorgaben erstellen. Berücksichtigen Sie hierbei, dass Aufgaben-, Frage- und Problemstellung sowie Methode entsprechend ausgeführt ist. Die Studie muss ein Executive Summary beinhalten. Der Umfang der Studie und die damit verbundenen Ausarbeitungen sind nicht beschränkt. Die Zitierweise (Methode) ist frei wählbar; aber stringent im Dokument einzuhalten.

Die Studierenden werden zum Abschluss der Projektarbeit eine Präsentation der Ergebnisse halten. Die Gesamtzeit der Präsentation ist auf 1,5 Stunden beschränkt. Hiervon ist die reine Präsentationszeit auf 45 Minuten zu beschränken. Die restliche Zeit (45 Minuten) ist für die Gespräche, Diskussionen und Fragen reserviert. Das Team selbst wählt die Präsentationstechnik und den Interaktionsgrad mit dem Auditorium (z. B. Fragestellung / Gruppenarbeit).

Dokumente

Die Studierenden werden am Tag der Präsentation eine Kopie (Hard Copy) der Studie an Prof. Dr. Christian Buer übergeben. Eine Woche vor der Präsentation wird Prof. Buer eine (Entwurf-)Fassung als PDF gesendet, damit dieser ggf. noch Hinweise auf Anpassungen geben kann. Aus diesem Grund wird am Tag der Präsentation die Finale Version auch an den Projektpartner übergeben.

Von der “Finalen Version” und der “Präsentation” wird Prof. Buer ein PDF übermittelt.

Kosten

Die mit dem Projekt entstehenden Kosten (z. B. Reisen, Dokumentatione, Kopien der Studie etc.) werden vom Projektpartner übernommen. Bitte stimmen Sie daher entstehende Kosten mit dem Projektpartner ab, da Sie diese direkt mit diesem Abrechnen. Fragen Sie bereits vorab, wie viele Kopien von der Studie diese haben wollen.

Projektmanagement

Die Projekte bei Prof. Dr. Christian Buer beginnen mit der Themenannahme. Hierbei ist das Projektteam selbst verantwortlich sich kommunikativ abzustimmen. Die erste Projektarbeit beginnt mit dem Beginn der Vorlesungszeit im jeweiligen Projekt-Semester.

Die erste Veranstaltung wird als “Kick-Off” und “Klärungstermin” genutzt. Hierbei sind die Projektpartner nicht anwesend. Es ist also dem Projektteam überlassen bzw. geraten, mit der Annahme der Themen sich bereits mit den externen Projektpartnern, sofern explizit aufgeführt, in Kontakt zu treten.

Projektabschluss:

Wie in den Vorgaben erläutert, wird jedes Projekt mit einer Präsentation und einer Studie abgeschlossen. Der Projektabschluss findet jeweils in der letzten Vorlesungswoche statt. Die Projektpräsentationen finden jeweils an dem Vorlesungstag oder einen Tag vorher statt. 

Teilnahme an den Präsentationen:

Jedes Projektteam darf bei allen Präsentationen teilnehmen. Wir schließen in diesen Präsentationen i. d. R. die Presse aus. Wenn der “Kunde” dies explizit wünscht, ist dies möglich. Jede Gruppe hat am Tag der Präsentation ihres Themas vollzählig anwesend zu sein.

Bewertung:

Die Bewertung der Abschlusspräsentation fließt zu 40% und die der Studie zu 60% in die Note ein. Jedes Projektteam erhält nach der Präsentation ein Feedback zur Präsentation und den Ergebnissen von mir. Hierbei sind die Projektpartner nicht anwesend.

Thema 1.1: Machbarkeitsanalyse für ein Hotel im Katharinenplaisir / Tripsdrill

TripsdrillDie Plaisir ist ein Gutshof mit Blick auf den Erlebnispark bzw. Michalesberg. Der Hof ist umgeben von Weinbergen. Es ist das Ziel im Rahmen einer Machbarkeitsanalyse den Standort, die Potentiale, touristischen Märkte und Nachfragemöglichkeiten zu analysieren und hierbei das Produktkonzept zu entwickeln. Hierbei ist auch die Saisonalität bezogen auf den Mikrostandort zu prüfen.

Der erste Teil der Feasibility Studie beinhaltet eine Beurteilung des Standortes nach Makro- und Mikrokriterien, dem Wettbewerbs¬umfeld (direkter, indi¬rekter und latenter Wettbewerb), der Produkt-integration und der daraus zu erwartenden Wirtschaftlichkeitsvorausschau. Letzteres, sprich die Wirtschaftlichkeitsvorausschau, ist nicht Bestandteil dieses Angebotes und wird durch den Auftraggeber selbst erstellt bzw. durch interne Prozesse abgestimmt.
Innerhalb der Feasiblity-Studie werden Teile des Produktkonzepts in seinen Grundzügen enthalten sein (=Produktidee). Aufgrund des ausgeprägten „Produktmixes“ am Standort wird das Konzept gemeinsam mit dem Auftraggeber entwickelt und als Grundlage zur Positionierung im Markt verwendet.Die Inhalte der Feasbility Studie gliedern sich demnach nach den drei Hauptbereichen der Markt- und Standortanalyse mit dem Ergebnis der SWOT-Analyse als Bewertung und Schlussfolgerung.

Der zweite Teil der Studie widmet sich dem Produkt bzw. der Produkideen. Es gilt diesen zweiten Teil der Studie durch die Marktanalyse zu berücksichtigen. Für die Gesamtanlage wird das Augenmerk auf die mögliche Angebotsvielfalt und die daraus resultierende Ertragskraft ermittelt. Die Produktidee wird keine detaillierten Ausführungen zu Positionierung im Markt (Markengestaltung) und Vertriebsstruktur bzw. Betreiberorganisation beinhalten. Sie wird lediglich einen beschreibenden Charakter zum Betriebstyp (Angebot) und den Kapazitäten (Zimmer, Gastronomie, öffentliche Bereiche, Freizeit, Konferenz etc.).

Im dritten Teil einer Feasibility Studie wird die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt, die der Auftraggeber abgeleitet aus der hier angebotenen Studie selbst erstellen wird. Diese wird empfohlen als eine Modell-Planergebnisrechnung zu erarbeitet und die daraus zu erwartenden Gewinne zu ermittelt. Eine Investitionskostenschätzung ist Bestandteil dieser Untersuchung.
Letztlich dient eine Feasibility Studie und deren drei Teile als Entscheidungsgrundlage für die Fortführung des Projektes (=Sollbruchstelle). Der Initiator hat an dieser Stelle eine abgeschlossene Markt-, Produkt- und Wirtschaftlichkeitsanalyse, die es ihm erlaubt, eine erste Entscheidung zur Weiterverfolgung des Projektes zu treffen.

Kontakt:

Benjamin Fischer, General Manager

Erlebnispark Tripsdrill GmbH & Co. KG

benjamin.fischer@tripsdrill.de

Thema 1.2: Popularität der Events des Travel Industry Club Deutschland (TIC Deutschland) innerhalb der Mitgleider

Travel Industry Club

Ausgangslage

Bereits im Wintersemester 2014/2015 wurde eine Image- und Wahrnehmungsanalyse des Travel Industry Club Deutschland durchgeführt.

In dieser Arbeit wird die Wahrnehmung des Travel Industry Club aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht. Zunächst wurden sowohl die Meinungen der Mitglieder, als auch die Ansichten der in der Tourismusbranche tätigen, aber nicht dem Travel Industry Club angehörenden Führungskräfte per Onlinefragebogen erfasst.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen lassen nicht nur eine Analyse der Ist-
Situation zu, sondern ergeben einen anschaulichen Überblick über das Image des Travel Industry Clubs bei seinen Mitgliedern und in der Branchenöffentlichkeit. 

Inhalt und Aufgabe

Der Travel Industry Club veranstaltet jedes Jahr zahlreiche Events für seine Mitglieder. Um den Ansprüchen der Mitglieder gerecht zu werden und sich stets weiterzuentwickeln soll nun die Popularität der Events des Travel Industry Clubs untersucht werden. Hierbei liegt der Fokus auf:

  • Ziele, Erwartungen und Nutzen der Mitglieder und Friends
  • Veranstaltungen der Travel Industry Clubs und
  • die Wahrnehmung des Travel Industry Clubs

Zeigen Sie auf, wo die Schwerpunkte des Travel Industry Clubs heute liegen bzw. welche Potentiale noch erschlossen werden können.

Kontaktperson des Travel Industry Club wird neben dem Präsidenten (Dirk Bremer) die Geschäftsstelle sein (Mareen Lipkow, mareen.lipkow@travelindustryclub.de).

Thema 1.3: Fortschreitende Digitalisierung in einem touristischen Unternehmen - Chancen & Risiken

Accor HotelsDie Digitalisierung zählt zu den Megatrends und neue Technologien entwickeln sich in rasender Geschwindigkeit. Der digitale Wandel hat somit auch die Tourismusbranche erreicht und touristische Unternehmen müssen sich mit der fortschreitenden Digitalisierung auseinandersetzen. Dabei betrifft die Digitalisierung die unterschiedlichsten Bereiche eines Unternehmens.

Accor Hotels hat die enorme Bedeutung des digitalen Wandels erkannt und hat damit begonnen den Konzern digital zu transformieren. In der Projektarbeit geht es nun darum, die fortschreitende Digitalisierung in einem touristischen Unternehmen am Beispiel von Accor zu analysieren und die daraus resultierenden Chancen und Risiken zu identifizieren. Dabei empfiehlt es sich auch die Thematik des Change Management miteinzubeziehen.

Anmeldung

Die Anmeldung zu den Projekten wird über Ilias (Forum: /Tourismusmanagement/Tourismusbetriebswirtschaft/Hauptstudium/HN04 Tourismusprojekt) ab dem 29. Juni 2016 (13:00) möglich sein. (http://ilias.hs-heilbronn.de/ilias.php?ref_id=3961547&cmdClass=ilobjforumgui&cmd=showThreads&cmdNode=3c:pn&baseClass=ilRepositoryGUI)

 –>  Anmerkung: Für den direkten Zugriff auf ILIAS müssen Sie als Benutzer der Hochschule Heilbronn in ILIAS bereits eingeloggt sein!  <–